Dokumentation

PRESSEINFORMATION 01/06

Neues Service-Telefon der ZA

Hotline der Zahnärztlichen Abrechnungsgenossenschaft berät zu Abrechnungen von Zahnbehandlungen

Düsseldorf/Aachen. Ist meine Zahnarztrechnung korrekt erstellt? Wie liest man einen Heil- und Kostenplan? Gibt es Zusatzversicherungen für Zahnersatz und was kosten diese? Die Angebote von Kassen werden ständig umfangreicher, das Dickicht der Möglichkeiten zahnmedizinischer Versorgung wird immer dichter. Die Zahnärztliche Abrechnungsstelle (ZA) in Düsseldorf hat daher per 1. Januar 2006 eine Telefonberatung für Patienten mit Fragen zur Abrechnung ihrer Zahnbehandlung eingerichtet. Die Beratung ist kostenlos, der Anruf unter der Telefonnummer 01805 558410 kostet 12 Cent pro Minute.

Fachleute der ZA informieren Rat Suchende zum Beispiel über Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung -wie etwa zu Festzuschüssen- oder beraten hinsichtlich Erstattungsansprüchen gegenüber der privaten Krankenversicherung. Wer sich durch den Wust eines Heil- und Kostenplanes seiner bevorstehenden Zahnbehandlung nicht zurechtfindet oder Fragen zu seiner Rechnung hat, kann bei den Düsseldorfern ebenso Hilfe erwarten wie bei den populären Themen private Krankenversicherung oder private Zahnersatzzusatzversicherung.

ZA und MDZ: gemeinsam für den Patienten

Geht der Bedarf nach zahnmedizinischer Beratung über die reine Abrechnungsproblematik hinaus, wird von der Zahnärztlichen Abrechnungsstelle an den Medizinischen Beratungsdienst der Zahnärzte (MDZ) weitergeleitet. ZA und MDZ arbeiten eng zusammen, um den von der Politik geforderten "mündigen Patienten" zu navigieren und die Kommunikation zwischen ihm, den Zahnärzten und den Versicherern aufrecht zu erhalten und zu erleichtern. Zum einen geht es um Rat und Aufklärung in wirtschaftlichen Fragen, zu anderen ist speziell der MDZ bemüht -natürlich auch vor dem Kostenhintergrund- Transparenz in die aktuellen zahnmedizinischen Behandlungsmethoden und –optionen zu bringen. Laut Dr. Sabine Köhler, Präsidentin des MDZ, "darf angesichts steigender finanzieller Eigenbeteiligung an den zahnmedizinischen Behandlungskosten jetzt und in Zukunft der Preis nicht das letzte und maßgebliche Entscheidungskriterium sein". Deshalb bietet die Organisation zum Beispiel ein persönliches Beratungsgespräch oder eine individuelle Zweitmeinung zur prognoseabhängigen Langzeit – Kosten-/Nutzen-Analyse einer in Aussicht genommen Behandlung an. Die Kooperation mit den Spezialisten der ZA für Abrechnungs- und Erstattungsfragen macht daher nur Sinn. Auf der Homepage www.mdz-online.de wird über allgemeine und allgemein verständliche zahnmedizinische Informationen hinaus auch eine Sprechstunde mit dem MDZ angegliederten Zahnärzten und ein interaktives Forum rund um den Zahn angeboten. Der MDZ versteht sich als Plattform für kompetente und seriöse Patienteninformation und –beratung, die die heute mehr denn je notwendige Analyse und Hilfestellung zum individuellen und finanzierbaren Therapiekonzept bietet.

Hotline: 01805 558410

Internet: www.mdz-online.de

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MEDIENINFORMATION 06/2005

 
Relaunch der Internetpräsenz des
Medizinischen Beratungsdienstes der Zahnärzte.
www.mdz-online.de

Der MDZ präsentiert auf seiner neuen Internetpräsenz nicht nur fachliche Informationen „rund um den Zahn und die Zahnbehandlung“ sondern informiert auch über Behandlungskosten, die neuen Festzuschussbestimmungen und Zahnzusatzversicherungen. Ganz neu ist das Patienten-Forum: Hier können Fragen zu verschiedenen zahnmedizinischen Sachverhalten und auch zur neuen Abrechnungssystematik beim Zahnersatz für gesetzlich versicherte Patienten gestellt werden. MDZ-Zahnärzte antworten schnell und kompetent.

MDZ – Beratung telefonisch und persönlich

Das Beratungsangebot des MDZ reicht vom Patientenforum über telefonische oder persönliche Beratungsgespräche bis hin zur individuellen Zweitmeinung vor aufwändigen Zahnbehandlungen.

Zahnmedizinische Telefonberatung unter folgender
Ruf-Nr.: 0900-123 45 88
(1 Euro pro Min)


Montag: 17:30 bis 18:30
Dienstag: 17:30 bis 18:30
Mittwoch: 11:00 bis 12:00
Donnerstag: 13:15 bis 14:15
Freitag: 12:00 bis 13:00

MEDIENINFORMATION 01/2005

Unabhängige und fachkompetente Patientenberatung

Die gesetzlich geforderte Stärkung der Patientensouveränität erfordert entsprechende Informations- und Beratungsangebote.

Der MDZ ist ein unabhängiger Zusammen-schluss niedergelassener Zahnärzte zur fachkompetenten Patientenberatung. Der MDZ erbringt seine Leistung zugunsten des ratsuchenden Patienten, der die Kosten dieser Beratung primär selbst zu tragen hat. Davon unberührt bleibt das Recht des Ratsuchenden, sich die Kosten der MDZ-Beratung von Dritten erstatten zu lassen. Über die sachliche Information hinaus erbringt der MDZ eine fachliche Beratung, die je nach Beratungstiefe immer stärker die individuelle zahnmedizinische und psychosoziale Situation des Ratsuchenden berücksichtigt. Fachliche Information: MDZ-Internetseite mit Patientenforum Individuelle Beratung: Stufe I Telefonberatung über kostenpflichtige Tel-Nr. Stufe II (MDZ-Sprechstunde) Persönliche mündliche Beratung Individuelle Beratung: Stufe III (Zweitmeinung) Qualifizierte Beratung auf der Grundlage individueller Befunde mit Dokumentation und kurzer schriftlicher Niederlegung des Beratungsergebnisses in laienverständlicher Form. Die persönliche Beratung orientiert sich an medizinisch anerkannten, qualitativ hochwertigen Therapieverfahren auf dem Stand der aktuellen Zahnheilkunde. Sie soll die Langzeitprognose und damit die langfristige Wirtschaftlichkeit einer Behandlung für den Ratsuchenden bewerten. Die psycho-soziale und die wirtschaftliche Situation des Ratsuchenden ist in der Meinungsfindung zu berücksichtigen. Weitere Informationen:

MEDIENINFORMATION 10/2003

Wunderschön und ganz natürlich: Neue Zähne aus Vollkeramik MDZ gibt Tipps zum Thema Zahnästhetik

Oft ist es der erste Eindruck, der entscheidet: Wie komme ich bei meinen Mitmenschen an? Schöne Zähne tragen viel dazu bei. Sei es im Privat- oder Berufsleben, bei einer Verabredung oder etwa anlässlich eines wichtigen Meetings. Wer Erfolg haben will, muss ,Zähnchen zeigen' können. Nicht alle Menschen verfügen über perfekte Zahnreihen", weiß Dr. Sabine Köhler, Zahnärztin aus Aachen und Präsidentin des Medizinischen Beratungsdienstes der Zahnärzte, MDZ. Fehlende, beschädigte oder nur mangelhaft restaurierte Zähne sind für viele Menschen daher ein Problem. Fehlen Zähne, leidet das Selbstbewusstsein und häufig können die Betroffenen nicht mehr, zumal in Gesellschaft, alles essen, was ihnen schmecken würde. Lange Zeit wurde vorwiegend so genannte Verblendmetallkeramik verwendet, die auf ein stabilisierendes inneres Metallgerüst aufbaut. Der Nachteil, trotz der hohen Stabilität und Verträglichkeit: Der Metallkern schimmert -,bei Licht betrachtet'- durch, die Zähne erscheinen dunkel. "Für höchste optische Ansprüche bei Inlays, Kronen und festsitzendem Zahnersatz gibt es daher heutzutage kaum etwas besseres als Vollkeramik", sagt Dr. Köhler. Erst recht, seit das Material dank intensiver Entwicklung mittlerweile auch hinsichtlich Haltbarkeit, Verträglichkeit und Funktion im wahrsten Sinne des Wortes Praxis-Reife erlangt hat. Strahlendes Lächeln dank Veneers Das Einsatzgebiet der Vollkeramik ist vielfältig. Ganz oben auf der Beliebtheitsskala stehen Frontzahn-Veneers. Hier werden z.B. Fehlstellungen und Lücken oder abgebrochene Ecken in der Frontzahnpartie mit hauchdünnen Keramikschalen, den Veneers, überzogen und verklebt. Weil auf ein Metallgerüst verzichtet wird, gehören dunkle Ränder der Vergangenheit an. Einzelkronen und Brücken aus Vollkeramik Zum fest sitzenden Zahnersatz gehören Kronen und Brücken. Diese finden, im Gegensatz zu Teil- oder Vollprothesen, Anwendung, wenn noch genügend eigene feste Zähne vorhanden sind und die Zahnsubstanz noch gut genug ist, um erhalten werden zu können. Auch hier steht, z.B. bei Einzelkronen im Frontzahnbereich, die Versorgung mit Vollkeramik für höchste Ästhetik und dauerhafte Schönheit. Der Farbton der Kronen wird dem der gesunden Zähne individuell angepasst und lässt keine Unterschiede in der Farbgebung mehr erkennen. Unansehnliche, dunkle Ränder stören auch hier nicht mehr den perfekten Gesamteindruck. Für den Seitenzahnbereich, der enormem Kaudruck ausgesetzt ist, arbeitet die Dentalindustrie an Unterbauten aus Hochleistungskeramik wie Cirkonium oder Aluminiumoxidkeramik. "Über den Einsatz von Brücken aus Vollkeramik im Backenzahnbereich muss wegen der starken Kaubelastungen von Fall zu Fall individuell entschieden werden", so Dr. Köhler, Natürliches Aussehen Vollkeramik in der zahnmedizinischen und zahnästhetischen Versorgung gilt heutzutage als Synonym für Top-Qualität und Top-Aussehen. Qualität hat allerdings, wie meistens im Leben, ihren Preis. Dr. Sabine Köhler: "Vollkeramik ist der optimale Werkstoff für Patienten, die für sich das Beste in Sachen Ästhetik wünschen. Aber Kronen, Inlays oder Veneers aus diesem Material müssen, wie auch Implantate, weitgehend selbst bezahlt werden, da sie das Maß des medizinisch Notwendigen deutlich übersteigen. Auch Privatpatienten haben, je nach individuellem Vertrag, einen gewissen Teil hinzu zu zahlen. Aber: Wer die finanziellen Möglichkeiten hat und Wert auf ein perfektes Äußeres legt, sollte sich für Vollkeramik entscheiden". Weitere Informationen zum Thema oder auch zu allen weiteren Fragen zahnmedizinischer Relevanz finden Interessierte auf der MDZ-Homepage unter www.mdz-online.de. Fragen können im Internet auch per E-Mail unter Beratung@mdz-online.de oder über eine Telefon-Hotline direkt beantwortet werden.

Die Service-Nummer 01805-33 44 53 (12 Cent pro Minute) ist montags bis freitags von 8 bis 20 Uhr und am Wochenende von 9 bis 18 Uhr zu erreichen.

Medieninformation 9/2003

Patientenberatung: Handlungsfeld nicht anderen überlassen

Aachen. Die Gesundheitsreform, und mit ihr die zahnmedizini­sche Versorgung der Bürger der Bundesrepublik Deutschland, Stichwort Zahnersatz, ist im wahrsten Sinne des Wortes täglich in aller Munde. Durch die steigende finanzielle Eigenbeteiligung auf Grund des immensen Kostendruckes im Gesundheitswesen wird es für Patienten immer wichtiger, qualifizierte, seriöse und vor allem von Kostenträgern unabhängige Bera­tung zu finden.

Aber auch -oder gerade- der Zahnarzt darf sich der erst am An­fang befindlichen Entwicklung nicht verschließen, sondern sollte aktiv im aufkeimenden Gesundheitsmarkt seine fachliche und wirtschaftliche Position beziehen. So der Appell von Dr. Sabine Köhler, Präsidentin des Medizinischen Beratungsdienstes der Zahnärzte, MDZ.

Wenn der Patient zum Kunden wird
Verantwortung lässt sich aber nur wahrnehmen, wenn die Möglichkeit besteht, auf das Ergebnis aktiv Einfluss zu nehmen. Eine Umfrage im letzten Jahr ergab, dass noch viele Fragen offen sind, wenn Patienten die Zahnarztpraxis verlassen haben. Ein deutlicher Hinweis auf wirtschaftlich unverantwortliche Defizite in vielen Praxen hinsichtlich Beratung und Zuwendung. "Patienten werden zu Kunden, darin liegen für jeden Zahnarzt auch Chancen auf eine individuellere Medizin", so Frau Dr. Köhler. In Fragen nach der geeigneten Therapie ist halt zahn-medizinischer Sach­verstand notwendig.
Der MDZ hat sich der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Herausforderung angenommen und soll im Bewusstsein der Verbraucher und der Medien, einschließlich Internet, zum Mar­kenzeichen und Synonym für qualitätsvolle, aktuelle und ver­lässliche Patienteninformation werden. Er wirkt als eine wesent­liche vertrauens­fördernde Maß­nahme zwischen Berufsstand und Bevölkerung und gibt Antwort auf die drängenden Patienten­fragen nach In­halt, Nutzen und Kosten zahnärztlicher Behand­lung und Prophylaxe.

Kompetenz und Verantwortung liegen beim Zahnarzt
Die Kompetenz, zahnmedizinisches Fachwissen in geeigneter Form an nachfragende Bürger weiterzugeben, liegt laut Dr. Köhler eindeutig bei den Zahnärzten selbst und nicht, wie es die augenblickliche Sozi­algesetzgebung vorsieht, bei Krankenver­sicherern oder Verbrau­cherschützern. Die viel beschworene Patientensouveränität kann aber nur erfahren, wer sachlich informiert und am Entscheidungsprozess beteiligt wird. Der MDZ stärkt die Ver­trauensbildung in die Zahnärzteschaft durch seriöse Patienten­beratung und kontinuier­liche, nachweisliche Fortbildung seiner Mitglieder, gerade jetzt in der Zeit des Übergangs zu einem durch mehr Wettbewerb be­stimmten Gesundheitsmarkt. Erfahrene und kompetente Zahn­ärzte, die durch die tägliche Praxisarbeit die notwendige fachliche und soziale Erfahrung gesammelt haben, stellen sich ganz persönlich der Forderung nach gesteigerter Patienten­souveränität.

Rasante Entwicklung
Die Entwicklung des eingetragenen Vereins ist rasant: Vor zwei Jahren im Rheinland ge­gründet, kann der MDZ allein in diesem Jahr durch kontinuierliche und offensive Öffentlichkeitsarbeit sowie die Einrich­tung einer Service-Hotline auf Abdrucke in Printmedien mit einer Gesamtauflage von mehr als 12 Millio­nen verweisen. Hinzu kommen monatlich durchschnittlich 800 Patientenanrufe im Call Center und die Beant­wortung von ca. 160 E-Mail-Anfra­gen sowie bis zu 38.000 Klicks pro Monat auf seine Home­page. Dr. Köhler: "Die Entwick­lung zeigt, dass unser Ange­bot genau das ist, was der End­verbraucher, ob jung oder alt, gesucht hat".
Allgemein Interessierte und Ratsuchende finden auf der MDZ-Homepage www.mdz-online.de Informationen zu vielen Themen zahnmedizinischer Re­levanz. Fragen können im Internet auch per E-Mail unter Beratung@mdz-online.de oder über eine Telefon-Hotline direkt be­antwortet werden. Die Service-Nummer 01805-33 44 53 (12 Cent pro Minute) ist montags bis freitags von 8 bis 20 Uhr und am Wochenende von 9 bis 18 Uhr zu erreichen.

Medieninformation 29. Mai 2003

Medizinischer Beratungsdienst der Zahnärzte
Zahnärzte beraten kostenlos

Telefon-Hotline für Patienten

Aachen . Ein immer größer werdender Teil der Bürger setzt sich, verunsichert durch die aktuelle Diskussion zur Umgestaltung des Gesundheitswesens, immer mehr mit deren Folgen für seine Gesundheitsversorgung und seinen Geldbeutel auseinander. Wer sich vor einer oftmals kostspieligen Zahnbehandlung neutral beraten lassen möchte, kann jetzt den Telefon-Service des Medizinischen Beratungsdienstes der Zahnärzte, kurz MDZ, in Anspruch nehmen.
Unter der Nummer 01805 / 33 44 53 (12 Cent pro Minute) können Ratsuchende ihre Fragen direkt stellen oder einen Termin in der MDZ-Sprechstunde zu einem persönlichen Beratungsgespräch oder auch zur Einholung einer Zweit-Meinung mit einem Zahnarzt in ihrer Nähe vereinbaren.

Zusätzlich werden auch e-mail-Anfragen unter der Adresse beratung@mdz-online.de durch dem MDZ angeschlossene, niedergelassene Zahnärzte beantwortet. Weitere Informationen gibt es im Internet auf der MDZ-Homepage mdz-online.de. Die Hotline ist werktags von 8 bis 20 Uhr, am Wochenende von 9 bis 18 Uhr zu erreichen.

Der MDZ versteht sich vor dem Hintergrund der politischen Forderungen nach mehr Patientenschutz und -souveränität als Bindeglied zwischen Zahnärzten und Bürgern und sieht seine Aufgaben unter anderen in der Aufklärung der Bevölkerung in Fragen der Zahngesundheit.

Medieninformation 3/2003

Das ist der MDZ

Der Medizinische Beratungsdienst der Zahnärzte, kurz MDZ, wurde 2001 von niedergelassenen Zahnärzten gegründet. Zur Zeit hat er rund neunzig Mitglieder im Bereich Nordrhein (Aachen, Mönchengladbach, Köln und Düsseldorf).
Der MDZ versteht sich als zukunftsorientierte Fachinitiative, die die Entwicklung von der gesetzlichen Vollversicherung hin zum individuellen Gesundheitsmarkt flankieren und partiell mit gestalten will. Der eingetragene Verein sieht seine Aufgaben unter anderem in der Aufklärung der Bevölkerung in Fragen der Zahngesundheit. Darüber hinaus bietet er ratsuchenden Patienten zahnmedizinische Information und Beratung sowie die notwendige fachliche Orientierungshilfe, die es diesen im Zuge der anstehenden Umgestaltung des Gesundheitswesens erst ermöglicht, mehr Eigenverantwortung für ihre Gesundheit und Behandlung übernehmen zu können.
Das Angebot wird über verschiedene Kanäle gestreut. Neben Fachinformation und Beratung im zahnmedizinischen Informationspool im Internet unter www.mdz-online.de werden inner halb von 48 Stunden auch e-mail-Anfragen von Patienten durch erfahrene Zahnärzte beantwortet. Wer eine persönliche Beratung oder gegebenenfalls eine fachliche Zweitmeinung zu einem Behandlungsfall wünscht, kann diese z.B. in einer gesondert zu vereinbarenden Sprechstunde einholen. Anfragen aus anderen Bundesländern können auch telefonisch beantwortet werden.

Der MDZ ist unabhängig und wird weder durch die Dentalindustrie noch durch die zahnärztlichen Körperschaften unterstützt; er finanziert sich ausnahmslos durch die Beiträge seiner Mitglieder. Der MDZ arbeitet nicht gewinnorientiert, für die Inanspruchnahme persönlicher Beratungsleistungen wird lediglich eine Aufwandspauschale in Höhe von 15 Euro berechnet.
Initiatorin und Präsidentin des MDZ ist Frau Dr. med. dent Sabine Köhler aus Aachen. Gründungsmitglied und Vizepräsident ist Dr. Stephan Kranz aus Mönchengladbach, Beisitzer im Präsidium Zahnarzt Friedrich-W. Stein aus Köln.

Medieninformation 3/2003

Wenn der Patient zum Kunden wird


Gesundheitswesen im Umbruch/Medizinischer Beratungsdienst der Zahnärzte etabliert sich als Partner der Patienten

Aachen/Köln. Das Ende der Vollkaskoversorgung in der Krankenversicherung ist eingeläutet. Zunehmende Selbstverantwortung des Patienten mit wirtschaftlicher Beteiligung an den Behandlungskosten wird genauso gefordert wie der Wett-bewerb unter den Zahnärzten. Der Medizinische Beratungsdienst der Zahnärzte (MDZ) mit Sitz in Aachen versteht sich als Bindeglied zwischen den Zahnärzten und der Gesellschaft in einer Zeit des Umbruchs im Gesundheitswesen. Jetzt weitet der 2001 gegründete eingetragene Verein sein Angebot auch nach Köln aus.
" Patienten werden zu Kunden, darin liegen Chancen auf eine individuellere Medizin aber auch die Gefahr von Kommerzialisierung", sagt die Präsidentin des MDZ, Frau Dr. Sabine Köhler. Patienten fühlten sich verunsichert von Selbstzahlerangeboten, Zusatzversicherungen, Hightech-Zahnmedizin, Wahltarifen, Medizingurus und neuen Heilslehren.
Maßnahmen zum Patientenschutz als einer besonderen Form des Verbraucherschutzes hat auch der Staat im § 65 b SGB V für notwendig erachtet, um dem Patienten Hilfestellung im Dickicht der Angebotsvielfalt zu geben.
Auch hier setzt der MDZ an, denn eine Umfrage im letzten Jahr ergab, "dass Patienten eine persönliche Vorab-Beratung wünschen", so Frau Dr. Köhler. Hierzu reichen die Beratungsangebote von Seiten des Verbraucherschutzes oder der Krankenversicherer aber nicht aus. In Fragen nach der geeigneten Therapie ist zahnmedizinischer Sachverstand notwendig. Denn als erstes möchte der Patient in der Regel wissen, welche Therapie ihm am besten hilft, erst anschließend will er die Kosten- und Erstattungsfragen mit seiner Versicherung klären.

Erst am Anfang der Entwicklung eines Gesundheitsmarktes
Der MDZ ist eine vertrauensbildende Maßnahme zwischen Patienten und Zahnärzten in der Zeit des Übergangs zu einem durch mehr Wettbewerb bestimmten Gesundheitsmarkt.
Patientenorientierte und qualitätsbewusste Zahnärzte begrüßen eine direktere Beziehung zum Patienten. Sie wünschen sich mündige Patienten, die Eigenverantwortung, welche zukünftig immer stärker auch mit finanzieller Beteiligung an den Behandlungskosten verbunden sein wird, übernehmen wollen.


Die Kompetenz liegt beim Zahnarzt
Der Patient muss, laut Dr. Köhler, aber erst in den Stand versetzt werden, aktiv Verantwortung für seine Gesundheit übernehmen zu können. Die Kompetenz, zahnmedizinisches Fachwissen in geeigneter Form an nachfragende Bürger weiterzugeben, liege aber eindeutig bei den Zahnärzten selbst und nicht, wie es die augenblickliche Sozialgesetzgebung vorsieht, bei Krankenversicherern oder Verbraucherschützern, so wichtig deren Beratungen in anderer Beziehung auch sein mögen. Die wissenschaftliche Zahnmedizin bietet heute enorme Möglichkeiten, zu denen die Patienten zu Recht Zugang suchen. Sie wünschen auf den eigenen Fall exakt zugeschnittene Therapien, die Kosten und Nutzen in bestmöglicher Weise verbinden. Der MDZ will dem einzelnen Patienten auf dem Weg dorthin kompetente Hilfestellung bieten, damit eine vertrauensvolle Partnerschaft von 'Kunden' und qualifizierten Zahnärzten am aufkeimenden Gesundheitsmarkt, den es aktiv zu gestalten gilt, entsteht.

Medieninformation 3/2003

Zahn um Zahn in Augenhöhe

Zahnärzte des MDZ bieten Beratung in angstfreier Umgebung

Aachen. Braucht mein Kind noch Fluoridtabletten? Benötige ich wirklich eine Brücke? Und was kosten Implantate? Solche oder ähnliche Fragen stellen sich viele Patienten, die im Zuge der voranschreitenden Umgestaltung des Gesundheitswesens auch zunehmend über die Übernahme der Kosten im Unklaren sind. Hier hilft seit Neuerem der Medizinische Beratungsdienst der Zahnärzte (MDZ).
In einem durchschnittlich 20-minütigen Beratungsgespräch in gelöster Atmosphäre können sich Patienten Aug in Aug mit einem niedergelassenen Zahnarzt über Chancen, Möglichkeiten und Kosten einer individuellen zahnärztlichen Behandlung unterhalten. Durch die Beratungssituation am Schreibtisch bleibt der Patient souveräner Gesprächsteilnehmer und fühlt sich nicht hilflos oder eingeschüchtert wie auf dem gefürchteten Behandlungsstuhl.

Zudem wird der Patient in den notwendigen Kenntnisstand versetzt, mit seinem eigenen Zahnarzt abwägen und entscheiden zu können, welche Therapie für ihn die beste ist.

Weniger Zahnarzttourismus
Die persönliche Beratung durch Zahnärzte im MDZ ist effektiver als die zahnmedizinische Beratung aus einem anonymen Callcenter, da der Patient in seiner ganzen Persönlichkeit erfasst wird und dadurch wesentlich individueller beraten werden kann. Die Beratung im MDZ kann auch kostenintensivem Zahnarzttourismus vorbeugen.
Für die Qualität einer Unterredung ist es ganz wichtig, dass der Auskunftserteilende wirklich neutral und nur an der Sache orientiert ist. Das kann der beratende Zahnarzt aber nur sein, wenn er kein eigenes wirtschaftliches Interesse an dem betreffenden Fall hat; dies gewährleistet die Satzung des MDZ.