Rund um den Zahn ... Kinder

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Meine Zähne sind mir eine Frage wert!

Trotz aller Bemühungen um Prophylaxe gibt es heute trotzdem noch Kinder, die Karies bekommen, wenn auch viel seltener als vor 20 Jahren. Falls es dazu kommen sollte, kann auch das Elternhaus helfen, auf die notwendige Behandlung hinzuführen.

Ein Kind, das weiß, dass Zahnärzte Zähne gesund erhalten, hat es beim ersten Besuch leichter. Leider übertragen immer noch einige Eltern eigene Zahnarztängste auf die Kinder. Übertriebene Versprechungen bewirken im Kopf des Kindes, dass etwas schlimmes folgen muss. Mit Sätzen wie: "Es tut nicht weh", "du brauchst keine Angst zu haben" und "es ist gar nicht so schlimm", vermittelt man Kindern unbewusst das Gegenteil. Begriffe wie "Bohrer, Spritze, Zahn ziehen" beflügeln die kindliche Phantasie. Wie wärs mit "Rumpelbürstchen, kleiner Pieks und Wackelzahn entfernen"?

Eltern sollten nie mit dem Zahnarzt drohen, auch nicht, wenn Zähne nicht geputzt oder zu viele Süßigkeiten gegessen werden. Ungünstig ist es, wenn schon beim ersten Zahnarztbesuch eine Behandlung durchgeführt werden muss. Deshalb sollte das Kind möglichst früh den Zahnarzt kennen lernen, vielleicht bei der Untersuchung der Eltern. Auch neue Behandlungsmethoden können die zahnärztliche Erstbehandlung entspannen.

Kinder mit früher Karies brauchen mehr Vorbeugung als andere, denn deren Kariesrisiko ist höher. Zu spät ist es dafür jedoch nie.