Funktionsstörungen des Kauorgans

Funktionsstörungen

Funktionsstörungen im Kausystem machen sich durch Schmerzen, eine eingeschränkte Mundöffnung, eine Abweichung zur Seite bei der Öffnung, Gelenkgeräusche und Muskelbeschwerden bemerkbar.

Zähneknirschen

Das Knirschen mit den Zähnen gehört zu den Stressverarbeitungsmechanismen des Menschen und ist in Maßen „erlaubt“. Wenn die Zähne aber erkennbar heruntergemahlen werden, hat das Knirschen autodestruktive Züge angenommen. Wie viel Knirschen tolerabel ist, muss der Zahnarzt entscheiden und ggf. eingreifen.

Funktionsdiagnostik

Speziell fortgebildete Zahnärzte können in einer detaillierten Diagnostik abklären, welche Funktionsstörungen des Kausystems vorliegen und ggf. den Patienten zur Mitbehandlung zu weiteren Spezialisten überweisen.

Funktionstherapie

Wenn nach einer ausführlichen Diagnostik und Selbstbeobachtung des Patienten Fehlfunktionen des Kausystems als Ursache für die Beschwerden des Patienten als wahrscheinlich angenommen werden können, wird eine Funktionsbehandlung eingeleitet.

Gesichtsschmerz und Zungenbrennen

Treten im Gesichts- oder Kieferbereich Schmerzen auf und sind diese nicht einer eindeutigen Erkrankung wie Karies, behindertem Weisheitszahndurchbruch, einem entzündeten Zahn oder Ähnlichem zuzuordnen, ist eine erweiterte Diagnostik erforderlich.

Zungenfunktionsstörung

Die Zunge ist ein zentraler Muskel in der Mundhöhle, der für eine ungestörte Sprache und das richtige Schlucken verantwortlich ist. Außerdem hängt von der richtigen „Lage“ der Zunge in der Mundhöhle auch die ordnungsgemäße Stellung der Zahnreihen ab. In Zusammenarbeit mit Logopäden kann eine richtige Zungenfunktion trainiert werden.

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