welche gesetzliche Krankenkasse erstattet PZR?

Der Wert und gesundheitliche Nutzen der zahnärztlichen Individualprophylaxe wurde für Kinder und Jugendliche in außergewöhnlich guter Weise nachgewiesen. Die Häufigkeit von Karieserkrankungen ist massiv zurückgegangen. Aber wie sieht es mit der Individualprophylaxe und der Kostenerstattung für die regelmäßige professionelle Zahnreinigung PZR bei Erwachsenen aus? Welche gesetzlichen Krankenkassen übernehmen anteilige Kosten? mehr lesen

Schnarchen - nächtliche Ruhestörung und Gesundheitsrisiko

Neben den Risiken, die Schnarchen für die Betroffenen darstellen, ist es auch eine starke Belastung für den Bettnachbarn, der immer wieder aus dem Schlaf gerissen wird und nachts keine richtige Erholung mehr findet. Häufig gibt die Partnerin oder der Partner des Schnarchers den entscheidenen Anstoß mit einer Anti-Schnarch-Therapie wieder Ruhe für einen erquickenden Schlaf ins Schlafzimmer zu bringen

Schnarchen kommt in jedem Lebensalter vor. Die typischen Geräusche werden durch Einschränkung der Luftwege erzeugt. Beim Kind sind dies häufig Nasenpolypen.

Bei Atemaussetzern wird´s gefährlich!

Beim Erwachsenen erschlaffen die Gaumensegel nach erhöhten Alkoholkonsum oder aufgrund von Übergewicht. Je älter der Mensch wird, umso stärker prägen sich die Einengungen des Luftstroms aus. Die Schnarchgeräusche können eine beträchtliche Stärke annehmen und dauern über Stunden an. Zusätzlich kommt es in unterschiedlichem Ausmaß zu Atemaussetzern. Die verringerte Sauerstoffzufuhr durch die teilweise verlegten Atemwege und die Atemaussetzer führen dazu, dass die Schlafqualität erheblich verringert wird und der Betroffene unter Tagesmüdigkeit leidet. Die Gefahr von Sekundenschlaf z. B. beim Autofahren steigt erheblich an.

Genaue Diagnostik im Schlaflabor

Schnarchen sollte zum Schutze der Gesundheit ärztlich abgeklärt werden. HNO-Ärzte und Schlafmediziner sind die richtigen Anlaufstellen. Mit einem Atemaufzeichnungsgerät für zu Hause oder im Schlaflabor kann eine genauere Diagnose über das nächtliche Schnarch- und Atemverhalten gestellt werden. Nach Diagnosestellung werden die entsprechenden Therapeuten einen Therapievorschlag unterbreiten.

 

In vielen Fällen kann eine Anti-Schnarch-Schiene, die vom Zahnarzt angepasst wird, sehr hilfreich sein. Diese Anti-Schnarch-Schiene hält nachts den Unterkiefer in einer leicht vorgeschobenen Position und verhindert damit das Kollabieren der Luftwege. Dies ist eine relativ einfache und für den Patienten komfortable Therapieform.

 

 

 

In schwereren Fällen kann das nächtliche Tragen einer Sauerstoffmaske erforderlich werden. Diese Therapieform greift wesentlich tiefer in die Schlafgewohnheiten des Betroffenen ein, ist aber in schweren Fällen unvermeidbar.

 

 

 

 

 

 



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